Editorial zu Vegi-Info 2/2002
| Das Vegi-Büro und
die SVV ziehen um! |
Liebe Leserin, lieber Leser
Die Arbeiten im Sekretariat der SVV wurden in den letzten Jahren
immer umfangreicher, der Platz im Sekretariat immer enger. Deshalb
suchten wir schon länger nach einer Lösung, um den
gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden.
Nun haben wir eine sehr gute Lösung gefunden: Das Büro wird
nach Neukirch-Egnach (zwischen Arbon und Amriswil) verlegt. In diesen
Tagen wird der Umzug vorbereitet. Deshalb werden im Sekretariat in
den kommenden Wochen bis ca. Ende Juli nur die wichtigsten Dinge
erledigt werden können. Gegen Ende Juli sollte der Umzug
abgeschlossen sein. Post an die alte Postfachadresse in Sennwald wird
jedoch mindestens ein weiteres Jahr an die neue Adresse
weitergeleitet. Es geht also nichts verloren. Die neue Adresse gilt
ab Ende Juli. Hier die Angaben:
SVV, Bahnhofstr. 52, 9315 Neukirch-Egnach
Tel.: 071 477 33 77, Fax: 071 477 33 78
Die E-Mail-Adresse ändert sich nicht: svv@vegetarismus.ch
Wegen der zusätzlichen Belastung durch den Umzug hat dieses Heft
ausnahmsweise nur 20 Seiten.
Dennoch ist es sehr inhaltsreich: Im ersten Artikel erfahren Sie
etwas über eine weitere Möglichkeit, wie man Vegetariern
Schlachtprodukte verkauft. Danach wird aufgezeigt, wie sich das
Übergewicht bereits zu einer Epidemie ausbreitet. Die Folgen der
fettreichen tierischen Ernährungsform haben nun schon fast alle
Generationen erfasst. Die Auswirkungen werden immer sichtbarer.
Dennoch versuchen die meisten Leute, vor der Wahrheit zu fliehen, was
die Wirtschaft natürlich freut: Fett absaugen, Magenoperationen,
Medikamente. Man tut heute alles, solange man nur nicht seine
gewohnte Lebensweise aufgeben muss.
Seit Jahrzehnten galten die Fische im Meer als die Eiweissquelle der
Zukunft. Dabei vergass man, dass man nicht immer nur
«ernten» kann. Die Fischbestände hielten der Gier
der Menschen jedoch nicht stand, Gegenmassnahmen sind unausweichlich.
Ob die Politiker sich jedoch gegen die Lobby dieser
Tötungsindustrie durchsetzen können, ist mehr als fraglich.
Schon fast eine kleine Sensation ist die offizielle
Berücksichtigung vegetarischer Nahrungsmittel in der neuen
Schweizer Lebensmittelverordnung. Genaueres dazu erfahren Sie auch in
diesem Heft.
Ein noch viel grösserer Schritt wurde jedoch in Deutschland
gemacht: Als Erstes wurde dort im wichtigsten Gesetz den Tieren eine
Schutzwürdigkeit zugesprochen. Die Schweiz hat zwar auch schon
Anläufe in diese Richtung unternommen, es aber noch nicht
geschafft, alle Tiere als solche zu achten und von leblosen
Gegenständen rechtlich zu trennen.
Vielleicht ist dieser Erfolg Deutschlands ein Ansporn, auch in der
Schweiz Ähnliches umzusetzen.
Grüsse aus dem (alten) Vegi-Büro
Renato Pichler
Letzte Aktualisierung dieser angezeigten Seite: 9.12.2008© Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus (SVV) | www.vegetarismus.ch | Impressum
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