Editorial zu Vegi-Info 2/96
Liebe Leserinnen und Leser,
Der Trend zu einer ethisch verantwortbaren, vegetarischen
Ernährung geht ständig weiter.
Nachdem die zwei grössten Schweizer Handelsketten Migros und
Coop nebst Getreideburgern und Tofu auch noch Soyamilch in ihr
Sortiment aufgenommen haben, hat nun sogar McDonalds einen
vegetarischen Hamburger eingeführt.
Ausserdem gibt es seit Ende Juli 1996 die biologische Soyamilch und
die Peaceschnitzel (biol. Getreidebratlinge) der Firma Soyana auch in
den Volg-Läden.
Dass die vegetarische Lebensweise nicht nur ein vorübergehender
Modetrend ist, sondern eine bleibende Entwicklung, merken auch rein
profitorientierte Manager (siehe obiges Zitat).
Die Fleischlobby erwacht langsam und merkt auch endlich, dass sie ihr
Fleisch nur noch mit massivem Lobbying und viel Steuergeldern unter
die Leute bringen kann. Sie berief unter dem Schock des
Konsumrückganges wegen des BSE eine Krisensitzung ein, genannt
«nationale Fleischkonferenz» um zu beraten, wie man den
Konsumenten das Fleisch wieder schmackhaft machen könnte.
Sie sehen, es tut sich etwas. Gerade darum ist jetzt die Verbreitung
unserer Informationen über eine vegetarische Lebensweise
besonders wirksam. Helfen Sie uns, bei dieser Aufklärungsarbeit
und verbreiten Sie unsere Informationen weiter.
Herzliche Grüsse
Renato Pichler
SVV-Präsident, Leiter Vegi-Büro Schweiz
© Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus (SVV) | www.vegetarismus.ch | Impressum
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