KAPITEL 12: Ausblick in die Zukunft
Dazu erst ein kleiner Vergleich aus der Tierwelt. Ich beobachte
täglich am Bodensee die Vogelwelt und füttere auch zu
Studienzwecken die Vögel.
Da hätten wir die Tauben, die trotz Verfolgung durch den
Menschen überleben - dank zahlreicher Tierfreunde. Im sozialen
Gefüge der Vogelwelt steht die Taube am untersten Ende der
Hierarchie. Die Taube kämpft um nichts und lässt sich alles
wegnehmen, und ist dem Menschen trotz Verfolgung gegenüber
zutraulich. Die Spatzen sind clever, sie stibitzen sich schnell etwas
und sind wieder weg und sind auch sehr zutraulich. Die Enten sind
auch friedlich und kämpfen auch um nichts, sie flüchten
sofort. Die Möwen sind schnell und dreist, sie packen die Ente
am Kopf und tauchen sie unter und nehmen ihr das Brot ab. Im Anflug
geifert die Möwe wie ein Hund voller Vorfreude auf den saftigen
Brocken, und sie haben immer Hunger. Die wahren Könige sind die
Raben, vor denen alle anderen Angst haben. Nicht ohne Grund! Ich habe
die Raben beobachtet, wie sie Möwen im Flug fangen und ihnen die
Federn ausrupfen, und wie ein Rabe einen Spatzen in der Luft zerfetzt
und gefressen hat. Die Raben konnte ich auch bei der Rattenjagd
beobachten. Sie sind klug, und mit dem Rabenschrei kann ich sie rufen
wie einen Hund.
Zwei Dinge können wir nun aus diesen Beobachtungen
schließen. Zum einen setzt sich nur das freche und aggressive
durch, die Möwen sind zahlenmäßig die stärkste
Gruppe. Zum anderen kann man mit Angst die ganze Welt beherrschen,
wie Raben, die durch gezielte Attacken alle anderen Vögel
einschüchtern. Und wenn wir das jetzt auf die menschliche
Gesellschaft übertragen, dann wissen wir wohin die Entwicklung
geht. Die gutmütigen und ehrlichen Menschen werden
verdrängt, und das Brutale setzt sich immer mehr durch.
Den Zustand der Welt kennt jeder, da können uns auch die
Schönredner nicht mehr darüber hinwegtäuschen.
Weltweit sind alle Staaten hochverschuldet, plus weltweit toben
kriegerische Auseinandersetzungen. Die Zivilisation weicht der
Barbarei, und die Menschheit droht in ein finsteres Mittelalter
zurückzufallen. Nach dem zweiten Weltkrieg hätte man aus
den Lehren dieser Tragödie eine neue, bessere Gesellschaft
aufbauen können, doch das wurde versäumt.
Heute sind die Gesellschaften zerstritten, die Strukturen lösen
sich auf. Kriminalität und Drogenkonsum ist auf dem Vormarsch.
Gottlosigkeit ist "in", und auch die Familie und das heilige
Sakrament der Ehe ist am Ende. Korrupte und ideologisch verblendete
Politiker führen uns in den Abgrund. In der Bibel steht: "An
ihren Früchten sollt ihr sie erkennen." Das Jahr 2002 bricht da
alle Rekorde. Die Politik ist nur noch ein Schmierentheater - was die
Menschen abstößt, die Massenarbeitslosigkeit steigt und
die Firmeninsolvenzen brechen alle Rekorde. Der Verbraucher hat Angst
und gibt kein Geld mehr aus und beschleunigt damit die Talfahrt.
Fazit: Eine Gesellschaft, die mit sich selber nicht mehr klar kommt,
ist auch nicht in der Lage für ihre schwächsten Mitglieder
wie Kinder, Alte oder Tiere zu sorgen.
Da hilft auch keine Schönfärberei, die Fakten sind
nachprüfbar, wogegen Worte nur heiße Luft sind. Und von
der heißen Luft haben die Menschen genug, sie wollen Handlungen
sehen. Wenn eine Regierung keine Gesetze mehr beschließen kann,
ohne das Bundesverfassungsgericht damit zu beschäftigen, dann
stimmt etwas nicht mehr. Bis jetzt wurde jeder, der es wagte
aufzumucken, sofort in eine rechtsradikale Ecke gestellt, doch das
klappt jetzt auch nicht mehr so einfach. Dem Spiegel kann man
bestimmt keine rechten Tendenzen vorwerfen, doch auch dieser schreibt
im März 2002, dass mit der Zuwanderung einiges schief gelaufen
ist. So sind türkische Kinder in Berlin der festen
Überzeugung, dass sie in der Türkei leben.
Auch ein verdienter Staatsmann wie Altbundeskanzler Helmut Schmidt,
sieht da in einem Interview mit Sandra Maischberger, dass hier
einiges schief gelaufen ist, das man nicht unter den Teppich kehren
kann. Helmut Schmidt hatte schon 1962 als Hamburger Innensenator bei
der Hamburger Sturmflut bewiesen, dass er klar denken und handeln
kann. Heute im hohen Alter von 83 Jahren besticht er immer noch durch
geistige Frische, klares Denken und ein ungebeugtes Rückgrat.
Welch Trauerspiel bieten doch da die aktuellen Politiker, die sich
immer in die Vergangenheit flüchten, und vor der Gegenwart und
einer Zukunft kneifen. 1945 lag Deutschland in Schutt und Asche, wenn
es damals auch solche Politiker gegeben hätte, lägen die
Trümmer immer noch herum. Doch der Zeitgeist hat sich enorm in
die falsche Richtung entwickelt. Die Menschen, die damals Deutschland
unter Entbehrungen, Hunger und Not aufgebaut haben, werden heute in
den Alten- und Pflegeheimen misshandelt und abgezockt. Wo bleibt hier
die Würde dieser Menschen.
Ein zukunftsweisendes Modell muß deshalb lauten: Rente für
alle ab 60, freie medizinische Versorgung für jeden (nicht nur
für Asylbewerber), für jeden Jugendlichen einen
Ausbildungsplatz, Abschaffung der Sozialhilfe, Eltern haften für
die Kinder und Kinder für die Eltern, Schluß mit der
Umverteilung. Leistung muß sich lohnen. Wer nichts leisten
will, der bekommt auch nichts. Schluß mit den Subventionen und
Steuermodellen. Rückkehr zur freien Marktwirtschaft.
Loslösung der Arbeitskräfte und Unternehmer von ihren
Sklavenketten und damit einhergehenden Streichung von unzähligen
Knebelungsgesetzen, die alles blockieren. Schutz der Kinder vor
Drogen. Harte Strafen für Kriminelle, Schutz der Alten und
Tierschutz ins Grundgesetz.
Wenn das geschieht, dann ist Deutschland nicht mehr der kranke Mann
Europas. Selbstmord als häufigste Todesursache wird der
Vergangenheit angehören, die Staatsverdrossenheit die alle
erfasst hat, wird einem gesunden Optimismus weichen, und dieses Land
wird wieder aufblühen.
Der Staat beansprucht für sich das Gewaltmonopol - und das ist
auch gut so. Es darf sich aber nicht auf die Verfolgung der
Autofahrer beschränken. Jeder Bürger oder Gast, ob
Deutscher oder Ausländer, muß sich in diesem Land sicher
bewegen können.
Es darf keine Slums geben und keinen Staat im Staat. Hier warnt der
Präsident des Verfassungsschutzes: Durch die Lehre von der
Einheit von Staat und Religion wird der Islam zur politischen
Kampfideologie der Islamisten, mit dem Ziel der Machtübernahme
in der ganzen Welt. Seltsamer Weise verschleiert der Islam seine
Absichten nicht. Hier im Bodenseeraum verteilten Moslems
Broschüren von der angeblich verbotenen Kaplan-Partei des
Kalifen von Köln, in denen eindeutig zum Umsturz aufgerufen
wird. Man stelle sich mal vor Deutsche würden dies tun. Auch das
umstrittene Schächturteil ist nur Sand in unseren Augen. Schon
1980 machten türkische Metzger Reklame in ihren Zeitungen mit
Fleisch von geschächteten Tieren - mit Photos, die sie beim
Schächten zeigen. Ich habe diese Zeitungen der Polizei in
Nürnberg gezeigt, doch das interessierte niemand. Dass 22 Jahre
später das Bundesverfassungsgericht das Schächten erlaubt,
hätte ich mir nie vorstellen können, und kann es mir heute
noch nicht. Ich hoffe immer noch, das ist ein böser Traum. Aber
man darf sich in dieser chaotischen Welt keinen Träumen
hingeben, sondern muß sich den Realitäten stellen. Deshalb
darf niemand unsere Seelen zerstören und versuchen aus uns
verstörte, ängstliche, betrübte, unterwürfige
Schafe in Menschengestalt zu machen. Und man darf auch keine
unnötigen Grausamkeiten an Tieren hinnehmen und feige
wegschauen. Wo Tierleid ist, ist auch Menschenleid.
Neid, Gier, Hass, Täuschung , Manipulation, Intrigen dürfen
nicht unser Leben dominieren. Ich bin so naiv und glaube immer noch
an das Gute.
In diesem Sinne verabschiede ich mich von Ihnen, die sie mir bis
hierher gefolgt sind. Verraten sie ihre Ideale nicht und bleiben Sie
Mensch. Die Demokratie kann nur leben, durch Druck von unten. In
einer Demokratie können auch nicht einige wenige eine Meinung
vorgeben, diese als alleinig Richtige bestimmen, und Kritiker in eine
rechtsradikale Ecke stellen.
Demokratie kann nur leben und Bestand haben, wenn Volk und Regierung
an einem Strang ziehen und das Volk nicht entmündigt ist.
Deshalb müssen wir kämpfen, dass wir alle, Mensch und Tier,
einen Platz an der Sonne haben, und dieses einmalige Leben auch
wirklich leben können. Verzagen wir, werden wir alle in der
Dunkelheit der Dekadenz verwelken. Wir werden alle zu stummen,
enttäuschten, verlorenen Seelen. Also nicht verzagen, sondern
fähig bleiben zu Taten.
ENDE
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Letzte Aktualisierung dieser angezeigten Seite: 9.12.2008[Zurück zur Übersicht] [Startseite]
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